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HEILFASTEN statt Martini Gansl
Teil 1

Fünf Erfahrungen, die mich zum Fasten gebracht haben und mein Leben leichter wurde.

Wie kommt es, auf feste Nahrung verzichten zu wollen, wo es doch gerade im Herbst so gemütlich ist bei einem ausgiebigen Festessen mit Kerzenschein zusammen zu speisen und der Duft von Weihnachtgebäck bereits in der Luft liegt?

Fangen wir ganz von vorne an:

Meine letztes Martini Gansl habe ich vor ca. 40 Jahren gegessen. Meinen letzten Schluck Alkohol habe ich vor 3 Jahren getrunken, vor etwa 13 Jahren das letzte Mal Koffein zu mir genommen.
Meine letzte Zigarette habe ich genüsslich vor 33 Jahren geraucht und wusste - es ist die letzte für dieses Leben.

Ob mein Leben langweilig ist? Ob mir etwas fehlt? :-)

Warte ich frag mal meine Seele? Häää was… ich verstehe nichts, sie hat einen Lachkrampf :-)

Naja, nur nebenbei, mein Leben hätte ein Eitzerl (wienerisch für ein wenig) ruhiger sein können 😉aber das ist eine andere Geschichte!

In diesem Jahr starten mein Mann (der Ultra Läufer) und ich ein neues Experiment:

HEILFASTEN. Das ist schon länger ein Wunsch, der in uns herangewachsen ist.

Aber was hat jetzt ein Martini Gansl mit Heilfasten und einem leichteren Leben zu tun?

In einem Youtube Video habe ich einmal diesen Satz gehört: „Bei der Darmreinigung wirst du auch noch die letzten Reste der Weihnachtsgans von 1991 los. Bääm, das ist eine Aussage oder?
Naja, jedenfalls war das so in etwa der Startschuss es endlich anzugehen.

Aber wie bin ich zu so einem Schritt überhaupt gekommen? Und wie kann dein Leben mit diesen Schritten leichter werden? (auch ohne fasten – versprochen)

Also das sind meine Erfahrungen, die wie ich finde, das Leben erleichtern, egal ob du Heilfasten oder vielleicht etwas ganz anderes machen möchtest:



1. Nach Impulsen leben statt nach äußeren Dogmen


Ich lebe mein Leben nach inneren Impulsen.

Ich höre auf meinen Körper, wenn er mir etwas sagen möchte.

In meiner Gedankenwelt ist nichts per se einfach gut oder schlecht. Was für den eine(n) gut ist, muss nicht zwangsläufig für die/den andere(n) gut sein. Wir sind doch jede(r) ein eigenes Universum für sich.

In einer Welt zu leben, wo alles eingeteilt wird - das soll man tun - jenes soll man nicht tun usw. - damit konnte ich noch nie etwas anfangen. Für mich sind menschliche Seelen etwas so Einzigartiges und Individuelles. Sie sind in vielen Dingen einfach grundverschieden. Für mich gibt es da nichts, was allgemein gültig wäre (bis auf wenige Ausnahmen).
Deshalb glaube ich, dass wir wieder lernen sollten, auf unsere inneren Impulsen zu hören.


2. Genieße Freiheit statt Abhängigkeit / Loslassen und den Schalter umlegen


In meinem Inneren bin ich so freiheitsliebend, dass ich prinzipiell von nichts abhängig sein möchte. Ich spreche da vor allem über Gewohnheiten. Oftmals sind wir von diesen sehr abhängig. Wir machen Dinge, weil wir sie immer tun, ohne sie zu hinterfragen.

Und dann merke ich, wenn ich loslasse, legt sich einfach nur ein Schalter um.
Es fühlt sich an, als wäre es immer schon so gewesen.

Ich erlebte mit meinem Lebensstil nie so etwas wie Entzug oder Verzicht - eher das Gegenteil. Es haben sich immer neue Welten aufgetan, Welten, die mich befreit haben – und es war jedes Mal ein Stückchen Freiheit mehr.

Dieses mentale Phänomen begeistert mich immer wieder aufs Neue. Wir glauben etwas zu brauchen, was am Ende nur eine Gewohnheit ist. Aber wirklich frei, macht erst das Gefühl selbst wählen zu können, ohne davon abhängig zu sein.


3. Die innere Stimme wieder hören lernen



Durch unsere Gesellschaft haben wir verlernt tief in uns hineinzuhorchen, mit uns im Reinen zu sein, uns mit uns selbst auszutauschen.

Da drinnen ganz tief schlummert sie, deine innere Stimme. Sie wurden nur überdeckt von allen möglichen Ablenkungen, den ganzen Tag zugedröhnt mit Informationen – damit du sie nicht mehr hören kannst – und die lauten Stimmen übertönen sie – der Verstand, der innere Kritiker, die plappern permanent irgendetwas . Deine eigene Stimme – da drinnen - sie ist so sanft und leise – sie spricht zart und unverblümt – auch dein Herz spricht leise und sehr direkt – es mag keine Umwege.

Das umzusetzen was dein Herz dir sagt, kann manchmal echt brutal sein. :-)

Diese Stimme ist kaum wahrnehmbar, sie ist viel leiser als die bequeme Stimme aus der Komfortzone, die schnell mal meint: "Tu dir was Gutes" - aber innen drinnen weißt du genau, dass es nicht so ist.

Die Stimme, die ich meine ist sanft, sie ist diejenige, die dich wirklich liebt und das kann verdammt direkt und unbequem sein.


4. Ein reiner Geist und deinen Lebenstraum verwirklichen.


Als ich meine Ernährung und meinen Lebensstil mit 23 Jahren komplett umkrempelte - kein Fleisch, kein Alkohol, keine Zigaretten… (und ich hatte davor eine verdammt wilde Jugend – glaub mir, es ist besser, wenn wir jetzt nicht darüber sprechen) war der Grund dafür (abgesehen davon, dass ich nicht gerne tote Teile von Lebewesen esse) einen reinen Geist zu haben, um meditieren zu lernen.

Ich wurde damals belächelt und oft angefeindet.

Heute ernähre ich mich größtenteils pflanzlich (mittlerweile ohne verarbeitete Ersatzprodukte). Dabei sind mein Körper und ich ein tolles Team geworden. Vor einigen Jahren wollte er z.B. unbedingt die Eier hier am Land vom Bauern essen – und diesem Impuls bin ich auch gefolgt.

In diesem Jahr konnten wir das erste Mal teilweise von unserem Garten leben!
Was für ein Gefühl! Ein Lebenstraum erfüllte sich!


5. Den Gefühlen Raum geben, statt sie mit Essen oder Medien Konsum zuzustopfen.


Dabei sind für mich folgende Phänomene spannend:

Welche inneren Gefühle werden durch Essen oder Medien Konsum verdeckt, die gesehen werden möchten?

Wann isst man gegen Langeweile – wann als Belohnung – wann als Frust?

Was passiert, wenn man das alles nicht mehr überdeckt – sondern einfach mal hinschaut?

Wie happy ist vielleicht mein Darm (der ja uuuuur lange ist) einmal Urlaub zu machen? Meiner hatte noch nie Urlaub (okay ein paar mal wurde er bereits gereinigt).

Mein Mann ist Ultra Läufer und in unserem Alltag spielt Ernährung eine sehr wichtige Rolle. Wir probieren viel aus und experimentieren gerne.

Aber das Fasten bezieht sich bei mir nicht nur auf Essen. Es ist viel größer was da passiert.

Ich faste auch von unerwünschten Gedanken - welche möchte ich behalten - welche Gedanken möchte ich nicht behalten?

Welche Gewohnheiten möchte ich reduzieren?

Wieviel Zeit möchte ich mit digitalen Medien verbringen?

Was darf ich alles loslassen in meinem Leben?
Herrlich 😊

So, das war der erste Teil der Reihe „Heilfasten statt Martini Gansl“.
Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und was alles passieren wird, wenn es nächste Woche bald losgeht! UUUUnd … ich freue mich riesig, wenn du auch wieder dabei bist!

Alles Liebe, fühl dich frei, leicht und gelassen!
Deine Christine

„Es geht darum, was du mit der dir gegebenen Lebenszeit anfängst.“

Unsere Lebens - Zeit ist unser kostbarstes Gut.

Gönne dir regelmäßig dein SEELENACHTERL.
von Christine Braun aus dem Seewinkel.

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