Über die tiefe Stille im Auge des Orkans
Über die tiefe Stille im Auge des Orkans
Wir leben in stürmischen Zeiten, die Welt im Außen zeigt uns ein Bild voller Wogen und tobender Gewalten. Nachrichten, Informationen, Meinungen, Weltbilder und Konzepte unseres Planeten fegen wie ein Wirbelsturm durchs Land und erschüttern unsere Gemüter und unsere bisherige Welt bis in die Tiefen.
Keiner weiß, wo oben und unten ist, wo rechts und links sich befinden. Niemand kann es mit Gewissheit sagen. Wer seinen Kompass nicht kalibrieret hat, verliert schnell den Weg.
All die Turbulenzen schleudern uns offen und ohne Schleier das vor Augen, was unter der Oberfläche lange verborgen, brodelnd irgendwann durch den Druck aus den Tiefen hervorbrechen musste, wie ein Vulkan. Wenn man die Welt gut beobachtet hat, wohl keine Überraschung.
Die wilden Stürme haben auch viele von uns in ihrem eigenen Leben erlebt. Zumindest kann ich behaupten, dass ich meine Sturmweste immer an der Tagesgarderobe hängen hatte, um mich vor den Geschehnissen der Außenwelt zu schützen.
ABER
Immer mehr bemerkte ich eine tiefe Ruhe, wenn ich mich auf mich selbst fokussierte und die Aufmerksamkeit in mein inneres Selbst legte. Ich spürte eine tiefe Zuversicht und ein solches Urvertrauen, das weit über Leben und Tod mir zulächelte.
- Lass dich auf dein tiefstes Inneres ein – vertraue in dich selbst
- Begib dich in das Zentrum des Sturms
- Tanze mit dem Wind – spüre Leichtigkeit
- Loslassen und frei sein - nicht am alten Festhalten
- Erdung und Atmung
- Du bist mehr als dieser Körper
- Nur du selbst entscheidest, wie du auf etwas reagierst
Ganz tief in deiner Seele herrschen eine Ruhe, Vertrautheit und ein Urvertrauen, das dir immer Halt gibt. Es hält und trägt dich durch alle Stürme und Wogen bis zum Mittelpunkt der Erde.
Wenn du dich selbst in das Zentrum des Sturms begibst und die Kräfte außen toben, dann fokussierst du dich so sehr auf die Ruhe, dass du den Sturm nicht mehr wahrnimmst.
Wenn wir den Fokus jedoch nach außen legen, bleiben wir im Sturm und verlieren den eigenen Rhythmus.
Im Sturm die Mitte zu bewahren bedeutet Bewegung, sich bewegen können und die Fähigkeit zu besitzen auf Veränderungen rasch zu reagieren, mit dem starken Kompass der Intuition.
Wenn die Zweige eines Baumes gefroren sind, sich im Wind nicht mehr bewegen können und starr bleiben, brechen sie. Angst und Sorgen machen uns gelähmt.
Die Ruhe kommt erst durch das Mitbewegen im dynamischen Tanz des Orkans durch den Kosmos, indem man dem Rhythmus des Universums lauscht und jede einzelne Zelle mitvibriert.
Auch das Festhalten an alten Gedankenmustern oder Glaubenssätzen, was wir können und was nicht, lässt uns nicht wirklich frei sein und echte Ruhe finden.
Wir müssen nicht die Vorstellungen unserer Ahnen weiterleben. Es ist erlaubt und erwünscht, dass du deine Fähigkeiten entfaltest, auch wenn du Dinge tust die neu oder „anders“ sind als bisher.
Wenn wir geerdet sind behalten wir Stabilität und innere Ruhe. Wir erden uns am besten in der Natur. Die Natur bietet uns auf allen Ebenen Halt und Zuversicht. Sich in der Natur zu bewegen schenkt unserem Körper und unserer Seele ihre Balance.
Erdung kann aber auch Kochen sein oder im Garten arbeiten, jeder Mensch hat da wohl seine eigenen Vorlieben. Ich selbst koche am liebsten pflanzliche Nahrung und erde damit nicht nur mich selbst sondern mache nebenbei auch meine Familie satt und das ist nicht immer leicht, da mein Mann Ultra Marathon Läufer ist. :-)
Auch die bewusste Atmung tief in den Bauch lässt uns bei uns selbst bleiben und in unserer Mitte.
Die Begrenzung des Körpers scheint manchmal so schwer, aber vergiss niemals, dass deine Seele riesengroß, unendlich und wunderschön ist. Deine größten Fähigkeiten liegen dort und dein Körper überträgt sie in diese Welt, nicht umgekehrt.
Wir können die Dinge nicht immer ändern die passieren, aber wir können verändern wie wir darauf reagieren.
Wenn du deine Reaktionen weise wählst und sie dich stabilisieren, dann kannst du dich lächelnd im Auge des Sturms bewegen.
Du bist nicht zufällig hier, dein Wesen, deine Ausstrahlung, deine Gedanken wirken in den kollektiven Feldern der Erde auf alles und bewegen mehr als dir vielleicht bewusst ist.
Aus der Ruhe und Stille Kraft zu schöpfen ist auch in bewegenden Zeiten möglich und wenn es einmal nicht so funktioniert, dann kann man ja ganz sanft und friedlich wieder dorthin zurückkehren wo es still ist und wieder und immer wieder.
Wie schön ist unsere Welt dann, wie traumhaft schön!
Genieße die Ruhe, sie ist da, IMMER in dir!
Deine Christine Braun
„Du musst nur entscheiden, was du mit der Zeit anfangen willst, die dir gegeben ist.“
Unsere Zeit ist unser kostbarstes Gut.
Gönne dir regelmäßig dein SEELENACHTERL.
von Christine Braun aus dem Wienerwald
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